!READ E-PUB ☳ Die Tante Jolesch ♂ PDF or E-pub free

!READ E-PUB ☳ Die Tante Jolesch ♝ Friedrich Torberg ist einer der letzten, der aus eigener Erinnerung und gest tzt auf Erz hlungen lterer Freunde die Atmosph re des ehemals habsburgischen Kulturkreises, die unwiederbringliche Welt des j dischen B rgertums und der Boheme in sterreich, Ungarn und Prag noch einmal so intensiv beschw ren kann Es war eine Welt der Originale und Sonderlinge, die wie Torberg schreibt in unserer technokratischen Konsumgesellschaft keinen Platz mehr h tten Von manchen bekannten Namen ist die Rede, von Franz Moln r, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, Egon Friedell und Alfred Polgar Aber mehr noch kommen die Unbekannten zu Wort der zerstreute Religionslehrer Gr n, der geistreiche Rechtsanwalt Sperber, der unh fliche Wirt Neugr schl, der alte Kartenspieler Schwarz, die Redakteure des legend ren Prager Tagblatts , der rechthaberische Onkel Hahn und nat rlich die Tante Jolesch, die den Lauf der Welt auf ihre Weise kommentiert und die so herrlich kochen konnte Must reed They all once lived and are no longer alive neither they nor the surroundings and settings in which they moved, neither their coffeehouses nor editorial offices, neither weekly family tables nor resorts where one summered Nothing They could all be found until the start of World War II In their final spasms like a chicken whose head has been wrung still moves its wings a few times they still were there during early phases of emigration Then they ceased to exist The well from which They all once lived and are no longer alive neither they nor the surroundings and settings in which they moved, neither their coffeehouses nor editorial offices, neither weekly family tables nor resorts where one summered Nothing They could all be found until the start of World War II In their final spasms like a chicken whose head has been wrung still moves its wings a few times they still were there during early phases of emigration Then they ceased to exist The well from which I drank has gone dry and soon no one will know any where it was to be found.This is, and I shall state it again, a book of melancholy Maybe I should have written a book of sorrow but I want to mourn on my own Melancholy can smile Sorrow cannot And smiling is the legacy of my tribe I love this book I loved it when I couldn t read much German because it s packed with short anecdotes, mostly set in Vienna, and so I could look up a few words and ask family and friends about the characters and get the idea And now I love it because I can read a lot of German and I can just dip into it and, everytime I do, I understandbecause, as well as the language, I knowabout the society and the cultural references It s funny and sad and a wonderful introduction to the great I love this book I loved it when I couldn t read much German because it s packed with short anecdotes, mostly set in Vienna, and so I could look up a few words and ask family and friends about the characters and get the idea And now I love it because I can read a lot of German and I can just dip into it and, everytime I do, I understandbecause, as well as the language, I knowabout the society and the cultural references It s funny and sad and a wonderful introduction to the great cultural heyday of Vienna 3,5 Sterne Sehr gut geschrieben und grunds tzlich angenehm zu lesen Manchmal sehr lustig, doch auch oft Passagen, die sehr langwierig zu lesen sind. In diesem Band werden Anekdoten aus den Jahren von ca 1910 bis 1938 aus den Zentren Wien und Prag, Einzelnes noch aus der Emigration bis in die 60er hinein, erz hlt Die Geschichten spielen mit mir weitgehend unbekanntem Personal heute vermutlich noch mehr als bei Erscheinen des Buches ist es wahr, das es sich um eine untergangene Zeit handelt, die durch die Katastrophe der beiden Weltkriege sicher ferner ger ckt wurde, als beispielsweise die Goethezeit Trotzdem wage ich zu behaupten, da v In diesem Band werden Anekdoten aus den Jahren von ca 1910 bis 1938 aus den Zentren Wien und Prag, Einzelnes noch aus der Emigration bis in die 60er hinein, erz hlt Die Geschichten spielen mit mir weitgehend unbekanntem Personal heute vermutlich noch mehr als bei Erscheinen des Buches ist es wahr, das es sich um eine untergangene Zeit handelt, die durch die Katastrophe der beiden Weltkriege sicher ferner ger ckt wurde, als beispielsweise die Goethezeit Trotzdem wage ich zu behaupten, da viele erz hlte Episoden gerade durch den Fokus auf die Personen eher eine besonders intensive Jugend und nicht eine bestimmte Zeit bebildern und damit vielleicht sogar allgemeiner, als der Autor wahrhaben m chte.Der gro e Vorteil Torbergs ist aber die Lust am Formulieren, denn die witzig umst ndliche Sprache des Erz hlers passt sehr gut zu den Geschichten, so da selbst nicht z ndende Pointen noch sehr am sant zu lesen sind Insgesamt ein sehr charmanter Blick in die Vergangenheit mit einer sehr abgr ndig traurigen Unterstr mung One of my all time favourites Must read for an austrian i guess, but even without much interest in Austria or History, it is strangly entertaining and compelling. Erinnerungen aus der zweiten ReiheMan m ge mir verzeihen, dass ich Friedrich Torberg als einen Autor aus der zweiten Reihe bezeichne, aber wenn man das Buch so liest, so bleibt genau dieser Eindruck h ngen Er ging freilich ein und aus in den Literatencaf s, sah sich vielleicht auch gerne mal als Teil der Boh me und vor allem legte er mit dem Sch ler Gerber und den bersetzungen von Kishon auch wirklich Lesenswertes vor.Auch die Tante Jolesch ist ein Buch das Torberg als einen Kenner und Liebhab Erinnerungen aus der zweiten ReiheMan m ge mir verzeihen, dass ich Friedrich Torberg als einen Autor aus der zweiten Reihe bezeichne, aber wenn man das Buch so liest, so bleibt genau dieser Eindruck h ngen Er ging freilich ein und aus in den Literatencaf s, sah sich vielleicht auch gerne mal als Teil der Boh me und vor allem legte er mit dem Sch ler Gerber und den bersetzungen von Kishon auch wirklich Lesenswertes vor.Auch die Tante Jolesch ist ein Buch das Torberg als einen Kenner und Liebhaber einer sch nen Sprache erkennen l sst Und alleine der ber hmten Zitate Gott soll einen h ten vor allem, was noch ein Gl ck ist oder Was ein Mann sch ner is wie ein Aff, is ein Luxus wegen, muss man sie eigentlich gelesen haben Vor allem aber zeichnet Torberg in diesen Erinnerungen Dinge auf, die wir heute schon gar nicht mehr kennen Meine Generation kann sich vielleicht noch an das eine oder andere erinnern, kennt die eine oder andere Erz hlung der Gro eltern ber diese Zeit, aber schon alle nachfolgenden Generationen haben eigentlich berhaupt keinen Konnex mehr zu der Boh me, die den kulturellen Hintergrund zu Torbergs Erinnerungen darstellt Nicht nur ist, wie Torberg selbst sagt, vieles mit dem Holocaust zerst rt worden denn einen gro en Teil der Boh me der Zwischenkriegszeit bildete das Judentum, sondern auch die Lebensumst nde haben sich seit damals drastisch ver ndert Was wir heute als Boh me kennen ist grundlegend anders Es ist noch ein bisschen M chtegern, aber es ist eben eine andere Zeit, und so vermittelt Torberg ein Bild das wir heute nicht mehr zu sehen bekommen k nnen.An manchen Stellen zu langatmig, an anderen zu pointiert und zu wenig Erinnerung, bringt Torberg uns dennoch eine Lebenseinstellung wieder, die durchaus bemerkenswert ist Sprachlich steht Torberg ber den Dingen, formuliert dann aber wieder so umst ndlich, dass es ab und an auch m hsam zu lesen ist Viele der Menschen die er uns zeigt, sagen uns heute nichts mehr Und fters hat man den Eindruck, dass er sich auch gerne selbst darstellt, wie er so inmitten der wirklich gro en Namen auftaucht, sei es nun ein Joseph Roth, Franz und Alma Werfel oder auch andere Pers nlichkeiten, der ersten H lfte des zwanzigsten Jahrhunderts.Seine Reminiszenzen an das Caf haus, und auch seine Erinnerungen an die j dische Bev lkerung Prags sind aber ein Lesen des Buches unbedingt wert Und an der einen oder anderen Stelle kann man durchaus auch herzhaft lachen Und fters m chte man einfach nur weinen, wenn man sich vor Augen h lt, was das Naziregime unter diesen Gro en des zwanzigsten Jahrhunderts angerichtet hat Die Tante JoleschFriedrich Torberg 1908 1979 Torberg created this work in 1975 intending to serve as a memory of his younger years.He recalls events of the time between the two World Wars From about 1918 to 1938 with the arrival in Vienna of the Nazi Regime from Germany Ich war 10 Jahre alt, als die braune Sintflut ber Deutschland kam und ihre dreckige Gischt in die Nachbarl nder her berspritzen begann Torborg spent his time while Austria was still the Habsburg Monarchy, in Vienna, Prag, B Die Tante JoleschFriedrich Torberg 1908 1979 Torberg created this work in 1975 intending to serve as a memory of his younger years.He recalls events of the time between the two World Wars From about 1918 to 1938 with the arrival in Vienna of the Nazi Regime from Germany Ich war 10 Jahre alt, als die braune Sintflut ber Deutschland kam und ihre dreckige Gischt in die Nachbarl nder her berspritzen begann Torborg spent his time while Austria was still the Habsburg Monarchy, in Vienna, Prag, Budapest, Bad Ischl.Later in exile in New York and California.The Cover Girl Tante Jolesch is playing only a minor role with common Jewish expressions used in conversation These are like common in Austrian language with a slight difference in pronunciation Jewish had a dislike for all Umlaut, like , and therefore spoke words out like Jiddisch instead of J disch, Bleedheit instead of Bl dheit and so on.During family meetings, we come to Jewish and Austrian cooking and hear of Krautfleckerl , and similar specialities There are memories of traditional card players and an episode of the social hierarchy in Prag and Vienna Most interesting are the chapters of Newspapers and the way these were organised as well as Literature in general Great artists and many names that would have been known then.Along the pages full of amusing anecdotes the author makes mention of the ones who left for exile and the ones who fell victim to the Nazi regime.And then how time has moved on The generation has disappeared The only name I can recognise and still read today is Erich Maria Remarque.A remarkable chapter concerns the institution of the Kaffehaus The public Caf where the intelligence community used to meet and debate art and philosophy Then we hear of the disputed original of the Sachertorte in Vienna And of the last Oberkellner It was my great pleasure to read a work written in this almost extinct original language Soft, round and familiar, where every sentence creates an image of a bygone time It is a strange recipe to have succeeded a work at the same time entertaining and amusing as well as melancholic and sad.I can imagine only a small circle of readers who would appreciate this memoir as it is mostly addressed to a past generation of a specific mindset and culture Anekdoten aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts Von Kaffeehaustammg sten, die bestritten Stammg ste zu sein, von Karten und Schachspielern Haupts chlich, oder eigentlich ausschlie lich aus dem j dischen Milieu Je unbekannter der Protagonist, desto besser die Anekdote Dass Kisch sich em rte als Homer der Reportage bezeichnet zu werden, Ihr vergleicht mich mit einem blinden Goj, von dem nicht mal sicher ist, ob er gelebt hat , kann eigentlich nur als Ironie durchgehen, Torb Anekdoten aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts Von Kaffeehaustammg sten, die bestritten Stammg ste zu sein, von Karten und Schachspielern Haupts chlich, oder eigentlich ausschlie lich aus dem j dischen Milieu Je unbekannter der Protagonist, desto besser die Anekdote Dass Kisch sich em rte als Homer der Reportage bezeichnet zu werden, Ihr vergleicht mich mit einem blinden Goj, von dem nicht mal sicher ist, ob er gelebt hat , kann eigentlich nur als Ironie durchgehen, Torberg bringt die Anedote aber ausdr cklich, um den Mann schlecht aussehen zu lassen.Ab und zu, aber sehr selten, kommt eine Bemerkung in Paranthese, die uns davon unterrichtet, dass x im KZ ums Leben kam Das schwingt nat rlich immer im Hintergrund Die meisten Anekdoten verlieren nat rlich schon durch Torbergs Wiedergabe der brigens angeblich seinen Namen aus der zweiten Silbe des Nachnamens des Vaters und dem Mutternamen gebildet hat, aber ihm wurde nachvollzeihbar vorgeworfen, dass der nordische Klang des Namens kein Zufall war Nur darum die Bemerkung, mein neuer Lieblingssatz stammt aus dem Buch An liebsten sitze ich in Kaffeehaus Der Mustersatz aus einer Abhandlung zur m hrischen Abneigung gegen das Dativ M